Verbundene Geräte und die riesigen Datenmengen, die sie erzeugen, wachsen weiterhin exponentiell. Prognosen zufolge werden bis 2025 mehr als 41,6 Milliarden vernetzte IoT-Geräte benötigt..1 Aber in einer Welt der verstärkten Konnektivität besteht ein erhöhtes Risiko von Cyberangriffen.
Heutzutage wünschen sich die Kunden Cybersecurity aus vielen Gründen, wie z.B. Betriebsausfälle, Verlust von Kundendaten, Auswirkungen auf die Lebenszykluskosten und den Markenruf - jeder einzelne davon kann die Kundenzufriedenheit und das Endergebnis ernsthaft beeinträchtigen. Da Zwischenfälle im Bereich der Cybersicherheit ein Unternehmen innerhalb von Minuten lahm legen können, verlangen die Kunden nun von den Lieferanten den Nachweis, dass die von ihnen verkauften Produkte den Cybersecurity-Standards der Branche entsprechen.
Seit Jahren hat Eaton strenge Verfahren in jeder Phase des Produktentwicklungsprozesses eingehalten. Dank dieser Disziplin konnte der Weg für die Zusammenarbeit mit dem renommierten Normenführer UL (Underwriters Laboratories) geebnet werden, um messbare Cybersecurity-Kriterien für vernetzte Energiemanagement-Produkte und -Systeme festzulegen.
Eine vernetzte Welt braucht vertrauenswürdige Umgebungen. Durch unsere Zusammenarbeit mit UL bauen wir unser Engagement für die Förderung dieser neuen Technologien und Innovationen weiter aus, während wir gleichzeitig Vertrauen schaffen und das höchste Maß an Verteidigung gegen aufkommende Bedrohungen der Internetsicherheit gewährleisten.
Eaton betreibt in Pittsburgh, Pennsylvania, die erste Forschungs- und Testeinrichtung, die für die Teilnahme am Datenannahmeprogramm für Cybersecurity von UL zugelassen ist. Vor kurzem genehmigte UL ein zweites Eaton-Labor in Pune, Indien, das sich dem Programm anschließt - eine weitere Branchenneuheit. Diese akkreditierten Laborumgebungen bieten die globale Möglichkeit, intelligente oder eingebettete Eaton-Produkte gemäß den Schlüsselaspekten der Norm UL 2900-1 zu testen.
Es gibt keinen Grund, mit vernetzten Lösungen Risiken einzugehen. Mit in unseren spezialisierten Labors getesteten Produkten können unsere Kunden unbesorgt sein, denn sie wissen, dass die Eaton-Geräte den höchsten Cybersecurity-Anforderungen der Branche entsprechen müssen, bevor sie in kritischen Systemen installiert werden dürfen.
Uns ist bewusst, dass die Gefährdung der Cybersecurity eine globale Bedrohung darstellt, und es ist ein entscheidender Vorteil für unsere Kunden, dass wir weltweit in der Lage sind, sicherzustellen, dass die höchsten Standards konsequent auf unsere Technologie angewandt werden.
Die allgemeinen Anforderungen der UL 2900-Norm für Software-Cybersecurity für netzwerkfähige Produkte (UL 2900) umfassen Verfahren zum Testen von Geräten auf Sicherheitsschwachstellen, Softwareschwächen und Malware. Unterstützt durch eine Testmethodik, die sich während des gesamten Produktentwicklungszyklus an den UL-Anforderungen orientiert, sind wir stolz darauf, eine Reihe von Technologien anzukündigen, die diese UL-Cybersecurity-Standards erfüllen:
Die Gigabit-Netzwerkkarte von Eaton ist das erste USV-Konnektivitätsgerät, das den Cybersecuritystandard UL 2900-1 und auch die Norm IEC 62443-4-2 erfüllt. Diese Netzwerkkarte schützt unterbrechungsfreie Stromversorgungssysteme (USV-Anlagen) und Stromverteilungseinheiten (PDUs) in Rechenzentren vor Cyber-Bedrohungen.
Eatons Industrie-Gateway-Karte erreichte auch die branchenweit erste Zertifizierung nach der Norm UL 2900-1 sowie der Norm IEC 62443-4-2. Mit diesem Gerät wird die Fernüberwachung von USV-Anlagen durch jedes Gebäudemanagementsystem erleichtert, wodurch kundenspezifische Systemwartungsaktionen und sofortige Benachrichtigungen bei Stromereignissen möglich sind, ohne dass ein Vor-Ort-Einsatz erforderlich ist.
In einer hypervernetzten Welt sind vertrauenswürdige Umgebungen ein Muss. Das Bekenntnis von Eaton zum Schutz dieser Umgebungen wird in unserem Product Cybersecurity Center of Excellence umgesetzt, wo unsere Experten neue Wege entdecken, um Produkte und Systeme vor Cyberattacken zu schützen, interne Schulungen anzubieten und Kunden bei der Bereitstellung und Wartung sicherer Lösungen zu unterstützen.
In vielen Unternehmen ist Sicherheit ein Nebengedanke, was sich an der Anzahl der Updates zeigt, die zur Berücksichtigung von Prozessfehlern bereitgestellt werden. Aber bei Eaton ist Cybersecurity Teil unserer DNA und eine integrale Betrachtung, mit strengen Protokollen für die Menschen, Prozesse und Technologien innerhalb unseres Secure Development LifeCycle-Prozesses (SDLC), dem Programm, das Sicherheitsprotokolle in jeder Phase der Produktentstehung integriert. Der SDLC reicht von der Konzeption bis hin zur Bereitstellung und Wartung und setzt die Best Practices der Cybersecurity durch Schulung, Bedrohungsmodellierung, Anforderungsanalyse, Implementierung, Verifizierung und laufenden Support durch.
Der Schwerpunkt auf der Cybersecurity erstreckt sich bei Eaton auch auf Partnerschaften mit Universitäten, um die nächste Generation von Ingenieuren heranzuziehen und darauf vorzubereiten, neue Sicherheitsstrategien für angeschlossene Geräte zu entwickeln. So haben wir beispielsweise das Eaton Cybersecurity SAFE (Security Assessment and Forensic Examination) Lab am Rochester Institute of Technology (RIT) eingerichtet, um Studenten praktische Erfahrungen bei der Lösung von Cybersicherheitsproblemen zu vermitteln. Gemeinsam mit dem RIT helfen wir dabei, die nächste Generation von Cybersecurityexperten mit der Ausbildung und Praxiserfahrung auszustatten, die für die Entwicklung sicherer Produkte jetzt und in der Zukunft erforderlich ist.